Im Niemandsland…

 

So fühle ich mich, seit ich bewußt lebe und mir klar wurde, dass ich bei den Frauen als Freund nicht angekommen war, aber auch bei den Männern nicht andocken kann, da sie mich als Frau sehen!

Frauen und ich:

Aber so als Freund habe ich nicht das Gefühl, es trennt uns etwas, das ich verspüre.

Und Männer, haben mich nur in der Unterwelt akzeptiert, als Mann. (Karl, eisener Karl)

Daher hoffe ich, auf den Schritt den ich nun mit 68 Jahren angehe, dass ich dann akzeptiert werde, von der Umgebung und Frauen mit  mir dann besser können, da ich ein Mann bin und dann den guten Kumpel und Freund  in mir, sehen lernen und ebenso bei den Männern es sein wird. Ich mich nicht mehr erklären muss!

Ich höre immer wieder wenn ich mit Frauen spreche, über meinen Plan:

Wenn ich mich mit Frauen unterhalte, “ja das machte ich ja auch, oder ich bin auch ein Eishockey- Fußballfan, schaue Autorennen, also es wird gleich mit erklärt, was Frauen alles auch machen und lieben.

Ich atme dann tief durch, bis ich dann etwas darauf sage, oder es einfach lasse, da man so ja nicht durchdringt.”

Ich denke ja, in den Jahren bis heute, hat sich die Gesellschaft verändert und Frauen tun ähnliche Sachen wie Männer, aber ich setze meine Handlungen, bewußt als Mann, das ist der Unterschied. Und habe das mein ganzes Leben schon praktiziert. Ich weiß, dass es schwer zu verstehen ist, dass man nicht zu denken beginnt,” die spinnt, die muss man so lassen, wie sie ist o.ä..

Damit meine  männliche Seele endlich zur Ruhe kommt und der innere Friede zum Ganzen wird, ich mich akzeptieren kann, wünsche ich mir die Mastek.(Brustentfernung.) Denn ich bin mit meinem Leben, so wie ich es für mich eingerichtet habe, im Einklang sehr zufrieden. Mag für manche Menschen verwirrend sein, es ist so. Sonst hätte ich mich, den geistig lebenden Mann umbringen müssen, den Denker und Handler. Diese äußere Frau ist nicht das “ICH” das ich darunter verstehe.

Mein ICH, ist männlich, meine Seele ist männlich.

ICH RUHE IN MIR!


5.12.2019 ein magisches Erlebnis…

Als ich beim ersten Termin am 5.12.2019, im Verein Insieme war, und ich das Gesagte, fürmich danach einordnete  einige Zeit verging, war mir, als hätte sich in meinem Körper etwas verändert. Ich habe  diese Fressattaken nicht mehr und es fühlt sich so an, als ob sich etwas gelöst hätte. Ja ich fühlte mich das erste Mal verstanden und es gab für mich eine Möglichkeit, die ich nie zu träumen gewagt. Es gibt die Chance für mich noch ein paar Jahre so mir sie noch geschenkt werden, mich leben zu können und als glücklicher zufriedener Mann, in die nächste Ebene aufsteigen werde. Der Tod ist meiner Meinung nach nur ein Übergang ins andere Leben.

Ich tue endlich etwas für mich!

Für mich d.h., mich, als Mann. Ich hatte bis jetzt immer das Gefühl für andere zu leben, was ja auch stimmte. Ich war total angeglichen an die gesellschaftliche Norm, was man nicht sehen kann, gibt es nicht.

Ich fühlte mich weder da, noch dort angenommen. Ich bin im Niemandsland durch mein Leben spaziert. Und sehr angepasst um nicht als Geisteskrank diagnostiziert zu werden.

Als ich 15, 16, 17, 18,19,20, Jahre  alt war, gab es diese heutigen Möglichkeiten nicht. Ich wäre bestimmt als Geisteskrank in irgend einer Psychiatrie gelandet und niemals mehr rausgelassen worden. Ich spreche hier von 1966 bis 1970. Damals hatten es Menschen die als Geisteskrank bezeichnet wurden, nicht so leicht, dem wieder zu entkommen. Oder aus einer geschlossenen Abteilung wieder entlassen zu werden. Und die Behandlungsmethoden waren eben auch nicht Wünschenswert mit denen Menschen behandelt wurden. (Stromstößen usw.)

Das  Leben  als  äußerliches Mädchen,war geprägt von seelischer, körperlicher- sexueller Gewalt als Kleinkind -Kind. Als Jugendliche eingesperrt in den geschlossenen von der Außenwelt total abgeschotteten Erziehungsheimen, wo das Mädchen keine Post, keine Besuche bekam. Es hatte etwas ganz fürchterliches Verbrochen, es zerrte die guten angesehehenen Pflegeltern mit 16Jahren vor Gericht.

Es musste ins Erziehungsheim, da es den Pflegevater, verführt hat und sich eine Abtreibung eingebildet hatte. Also diese angesehene Familie verleumdet hat.

Dieser äußerliche Mädchenkörper wurde auch im späteren Leben noch sehr oft benutzt. Und er brachte mit 23 Jahren ein Mädchen zur Welt.

Ich lebte auf Distanz zu diesem Körper. Er gehörte nicht zu mir. Die Fachwelt hat dafür bestimmt schon wieder eine Bezeichnung parat dafür.  Ich bin aber nicht abgespalten in dem Sinne der Fachwelt, oder habe mich mit meinem Peiniger so identifiziert, dass ich deshalb ein Mann sein wollte. Nein, das ist für mich seit meinem 4,5, Lebensjahr vordergründig seelisch vorhanden gewesen, nur war niemand da, der das männliche Kind in mir erkannt und auch verstanden hätte. Wir reden hier von 64, 65 Jahre zurück. Und ich lebe bis heute 68 Jahre in diesem weiblichen Körper und das habe ich alles auch mit Drogen und Alkohol sowie Schlafmittel Abhängigkeit überlebt, weggebeamt, mich kasteit, ja ich wollte sehr oft nicht mehr leben. Man rettete mich immer wieder.

Aber es sollten noch viele schöne Momente kommen, so auch, dass mich Ulf, der Facebook Post, zur Frau Edith Walzl 2019 brachte, und mir Möglichkeiten eröffnete.

68 Jahre im Körper einer Frau.

Vielleicht versteht man mich so besser,

  • wenn sich Frauen vorstellen, sie müssten in der äußeren Hülle eines Mannes leben mit allem was einen Mann ausmacht. Fühlen sich seelisch, aber total als Frau. Ihre Identität ist weiblich.

Und Männer, die  sich vorstellen sollen:

  •  dass sie, in einer äußeren Hülle einer Frau leben müssten, mit allem was einen Frauenkörper ausmacht. Fühlen sich aber seelisch, als Mann. Ihre Identität ist männlich.

Es wäre ein Experiment wert, um besser verstehen zu können, wie es mir geht und mit mir vielen Menschen, deren Leben so sich anfühlt, wie in dem oben angeregtem Experiment.

Der Verein “INSIEME” Klagenfurt macht gute Öffentlichkeitsarbeit Danke Edith Walzl.
IM FALSCHEN KÖRPER GEBOREN…

Transidentität- geboren im falschen Körper

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